Am 16. November fand unsere diesjährige Abschlussübung statt. Traditionell zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr Anspach. 

Wir waren zu Gast auf dem Werksgelände der Firma Spieß. Besonderheit an der Übung: Der Betreiber hat sich selbst ein Szenario ausgedacht. Keiner der Feuerwehrangehörigen wusste, was auf ihn zukommt - ganz wie in der Realität bei einem echten Einsatz. Außer dem Alarmstichwort "Verkehrunfall auf Werksgelände, unbekannte Verletztenanzahl" wusste bis zum Eintreffen und der ersten Erkundung niemand etwas genaues.

Der Einsatzleiter fand beim Erkunden einen auf der Seite liegenden, stark deformierten Kleintransporter vor in dem der Fahrer noch eingeklemmt war. Außerdem war ein Arbeiter unter einen LKW geraten und unter diesem eingeklemmt.

Am Heck des Kleintransporter hatten sich auslaufende Flüssigkeiten entzündet, die zuerst noch abgelöscht werden mussten, bevor mit der Rettung der eingeklemmten Person begonnen werden konnte. Eine zusätzliche Besonderheit: In dem Fahrzeug befanden sich noch zwei Gasflaschen, was die Brandbekämpfung um so wichtiger machte.

Der Fahrer konnte mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden und durch den Laderaum gerettet werden. Um den Arbeiter unter dem LKW zu retten wurden die Lufthebekissen verwendet, um den Auflieger anzuheben und so den Patienten zu befreien.

Um den Brandschutz sicherzustellen wurde von den Löschteichen auf dem Werksgelände eine Wasserversorgung aufgebaut, da zunächst unklar war, ob die Gasflaschen infolge des Brandes noch gekühlt werden müssen oder in einem stabilen Zustand waren.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Herrn Bickel von der Firma Spieß für die Möglichkeit auf seinem Gelände zu üben bedanken!

 

Link zum Pressebericht der Taunus Zeitung

 

 

 

 

Am 05.10.2013 um 16.23 Uhr wurde die Mittagsruhe vieler Feuerwehrleute der Weilroder Feuerwehr durch eine geheim gehaltene Alarmübung beendet. Angenommenes Szenario und erste Meldung der Leitstelle an die alarmierten Kräfte war ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen im Gebiet des Festplatzes in Niederlauken. 
 
Die erste eintreffende Wehr war die Ortsteilwehr aus Niederlauken. Der Einheitsführer fand nach Eintreffen an der Einsatzstelle einen PKW schwer deformiert in Dachlage und einen weiteren PKW in Seitenlage vor. Die Fahrer waren jeweils schwer verletzt und in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Zusätzlich wurde die Lage durch den bereits den ganzen Tag andauernden Starkregen erschwert. Unverzüglich wurden die Absicherungsmaßnahmen und die Erstbetreuung der Patienten eingeleitet. 
 
Nach Eintreffen der Wehr Gemünden (TH-VU Ausrüstung) und des Rettungsdienstes (DRK – Orstvereinigung Weilrod/Neu-Anspach) wurde die Befreiung des priorisierten Patienten in Dachlage eingeleitet. Die Nachrückenden Wehren aus Riedelbach und Altweilnau (TH-VU Ausrüstung) kümmerten sich parallel um den Patienten in Seitenlage. Nach der Vornahme der Wärmebildkamera aus Niederlauken stellte sich heraus, dass des Weiteren eine Person aus dem Fahrzeug in Seitenlage vermisst wurde (es wurde eine Wärmesignatur auf dem Rücksitz festgestellt). Hierfür wurde eine Suchaktion eingeleitet. Der Einsatzstellenfunk wurde über den ELW1 der Feuerwehr Weilrod abgewickelt. Nach rund 45 Minuten Gesamteinsatzzeit ab Alarmierung wurden die Patienten dem Rettungsdienst übergeben und die Übung beendet. 
 
Zum Abschluss trafen sich alle Einsatzkräfte im Gerätehaus Altweilnau zu einer Übungs-Nachbesprechung durch die Ausbilder. Hierbei konnten jedoch nur kleinere Fehler bemängelt werden. Insgesamt wurde die Übung durch alle Einsatzkräfte und deren vorbildliche Zusammenarbeit erfolgreich bewältigt.
 
 
 
Bilder und Text: Daniel Szepanski
 

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